Terminologie der IT-Fachsprache

Begriffliche Definitionen relevanter Fachbegriffe

Glossar


ADSL

Asymmetric Digital Subscriber Line – Ist eine Technik zur Übertragung von Daten über Kupferleitungen (Telefonleitungen) ohne dabei das Telefonsignal zu beeinflussen. Sie ermöglicht hohe Geschwindigkeiten von bis zu 16 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) zum Empfänger und 2 Mbit/s vom Nutzer zum Provider.


Android

Ist ein von der Open Handset Alliance für Mobile Geräte entwickeltes Betriebssystem. Zum Einsatz kommt die Quelloffene Software auf Mobiltelefonen, Smartphones, Tablets und Netbooks.


App, Applet

Kurzform von “application”, zu Deutsch die Anwendung. Damit ist in der IT ein ausführbares Programm gemeint. Im Web geht es häufig Java-Applets, welche im Web-Browser selbst ausführbar sind. Sie werden – wie andere Dateitypen (GIF, JPG, MP3, etc.) auch – mit der Website über das HTTP-Protokoll übertragen und auf dem Client-Rechner ausgeführt.


ASP

Application Service Provider – zu deutsch etwa Anwendungs-Bereitsteller. ASPs sind Firmen, die Unternehmen eine komplette Dienstleistung, z.B. inklusive Software-Nutzung über das Internet (man spricht hier auch von SaS [Software as a Service] oder ein privates Datennetz anbieten. Die benötigte Software wird dabei häufig Bedarfsfall über das Datennetz für die Nutzung gemietet. Mit Hilfe von ASP- oder SaS-Dienstleistungen können Unternehmen ganze Verwaltungsbereiche auslagern und so Fixkosten deutlich reduzieren.


Authentifizierung

Die eindeutige Erkennung der Identität eines Users, die im online Handel und bei vertraulichen Geschäftsprozessen zwischen Unternehmen unerlässlich ist. Dabei werden z.B. das Passwort oder biometrische Daten wie beim Fingerabdruck erkannt. Auch Chipkarten dienen z.B. beim Online-Banking der Authentifizierung.


Backdoor

Diese “Hintertüren” entstehen nach Virus- oder Trojanerbefall und führen vom Internet in das System des Rechners: Der verfügt über eine große Zahl “Ports” (zu Deutsch etwa “Türen”), über welche der Rechner über das Internet mit verschiedenen Diensten kommuniziert. Gelingt es einem Eindringling mittels eines “Trojaners”, einen oder mehrere dieser Ports zu öffnen und den Zugang dazu zu kontrollieren, spricht man von einer “Backdoor”. Solche Hintertüren gehören zu den gängigsten und auch gefährlichsten Sicherheitsproblemen im Internet. Backdoors werden nicht nur dazu benutzt, einen über sie “geöffneten” Rechner auszuspionieren, sonder auch, um den Rechner z.B. für Denial-of-Service-Attacken oder für den Spam-Versand zu missbrauchen.


Betriebssystem

Ein Betriebssystem ist eine Sammlung von Computerprogrammen, die die Systemressourcen eines Computers wie Arbeitsspeicher, Festplatten, Ein- und Ausgabegeräte verwaltet und diese Anwendungsprogrammen zur Verfügung stellt. Das Betriebssystem bildet dadurch die Schnittstelle zwischen den Hardwarekomponenten und der Anwendungssoftware des Benutzers.


BIOS

“Basic Input Output System”. Das BIOS stellt die Schnittstelle zwischen Hardware und Software dar: Auf einem Festspeicher abgelegt bringt es die Hardware zum laufen und regelt die Kommunikations der verschiedenen Komponenten des Computers miteinander. Es ist zuständig für den Selbsttest des Systems, initialisiert die Systemkomponenten und leitet den Boot-Vorgang ein. Das BIOS ist auf die Hardware-Komponenten des betreffenden Computers zugeschnitten und mittels Chip fest auf der Hauptplatine des Computers verlötet.


Bit, Byte

1 Bit ist die kleinste existierende Dateneinheit. Ein Bit hat entweder den Wert null oder eins. Acht Bit bilden ein Byte. 1024 Byte entsprechen einem Kilobyte, 1024 Kilobyte sind ein Megabyte. 1024 Megabyte entsprechen 1 Gigabyte. 1024 Gigabyte sind 1 Terabyte.


Bluetooth

Standard für drahtlose Datenübertragung über eine Entfernung bis rund zehn Meter. Laptops, Drucker, Mobiltelefone sind in der Lage via Bluetooth drahtlos auch durch Mauern und Wände hindurch verständigen. Die Etablierung von Bluetooth als Standard wurde unter anderem von Ericsson, IBM, Intel, Nokia und Toshiba vorangetrieben.


Cloud

Ein Teil der IT-Landschaft (in diesem Zusammenhang etwa Hardware wie Rechenzentrum, Datenspeicher sowie Software) wird auf Nutzerseite nicht mehr selbst betrieben oder örtlich bereitgestellt, sondern bei einem oder mehreren Anbietern als Dienst gemietet, der meist geografisch fern angesiedelt ist. Die Anwendungen und Daten befinden sich dann nicht mehr auf dem lokalen Rechner oder im Firmenrechenzentrum, sondern in der (metaphorischen) Wolke (engl. ‚cloud‘). (Quelle de.wikipedia.org)


CPU

Der Hauptprozessor (englisch central processing unit, im allgemeinen Sprachgebrauch oft auch nur als Prozessor bezeichnet, ist die zentrale Verarbeitungseinheit (ZVE) eines Computers, die in der Lage ist, ein Programm auszuführen.


CRM-Software

Customer Relationship Management – Software, dient der Pflege von Kundenbeziehungen. Der konsequente Einsatz von CRM-Systemen ermöglicht es Unternehmen zentral auf relevante Daten der Kunden zugreifen zu können. so verfügen beispielsweise Verkauf, After Sales und Hotline über dieselben Kundeninformationen und können diese Pflegen.


DAS

Bezeichnet in der IT-Welt ein Direct Attached Storage. Gemeint ist i.d.R. ein direkt mit einem Host verbundener externer Festplattenspeicher. Üblicherweise werden hierfür FireWire, eSATA und USB genutzt.


DNS

Domain Name Server – auch Namens-Server. Internet-Adressen bestehen aus reinen Zahlenfolgen (z.B. 192.12.13.25) Da sich Menschen aber leichter Adressen wie “www.aepfelbirnen.de” merken können, verwendet man solche einprägsamen Begriffe. Der im alltäglichen Internetverkehr benutzte Name wird systemintern dann wieder von den Namens-Servern konvertiert. Steuert ein Anwender eine Adresse an, sucht der Namens-Server die entsprechende IP-Adresse heraus und ruft sie auf, diesen Prozess nennt man Namensauflösung, er funktioniert in beide Richtungen.


DoS

Als Denial of Service (zu Deutsch: Dienstablehnung) wird in der digitalen Datenverarbeitung die Folge einer Überlastung von Infrastruktursystemen bezeichnet. Dies kann durch unbeabsichtigte Überlastungen verursacht werden oder durch einen mutwilligen Angriff auf einen Host (Server), einen Rechner oder sonstige Komponenten in einem Datennetz. (Quelle: de.wikipedia.org)


Ethernet

Ist eine Technologie, die Software (Protokolle usw.) und Hardware (Kabel, Verteiler, Netzwerkkarten usw.) für kabelgebundene Datennetze festlegt. Der Übertragungsstandard wurde 1976 von dem kalifornischen Konzern Xerox entwickelt.


Exchange Server™

Das ist ein Email-Dienste-Server von Microsoft®, der es ermöglicht in einem Netzwerk (z.B. in einem Firmennetz) Email-Kommunikation unter den Rechnern und nach außen ins Internet zu ermöglichen. Outlook ist hierbei die gängiste Email-Client-Software. (Quelle: winboard.org)


Extranet

Ist ein Netzwerk zwischen Unternehmen einer Branche, beispielsweise zwischen Hersteller und Händler von Lebensmitteln. Das Extranet arbeitet technisch wie das Internet. Unternehmensinterne Netze nennt man Intranet.


Feed

(englisch feed „Einspeisung“, „Zufuhr“) siehe RSS-Feed.


Fibre Channel

Fibre Channel (FC) ist ein Übertragungssystem, das für Speichernetze (Storage Area Networks) eingesetzt wird und nutzt Glasfaser-Technologie. (Quelle: elektronik-kompendium.de)


Firewire

(auch i.LINK oder 1394) Ist ein von Apple® entwickelter Übertragungsstandard ist ein Bus für serielle Datenübertragung. Bei Firewire 800 können 90 MB/s und mehr erreicht werden. Dieser Bus Eignet sich vor allem für Videoübertragung in Echtzeit. An einen Firewire-Anschluss können bis zu 63 externe Geräte angeschlossen werden. Die jüngsten Genaration von Apple’s iMac oder MacBook Pro mit Firewire 800 nutzen den Standard IEEE 1394b.


Firewall

Ist ein Schutzsystem in Form eines Gerätes oder einer Software, um unerlaubte Zugriffe auf ein Datennetz zu verhindern. Aller ein- und ausgehender Datenverkehr passiert die Firewall und wird dort entweder durchgelassen oder wegen fehlender Berechtigung abgeblockt.


GNU

GNU (dt. und engl. [ˈgnuː]) ist das im Rahmen des GNU-Projekts in Entwicklung befindliche, vollständig freie Betriebssystem. Die Bezeichnung ist ein rekursives Akronym von GNU’s Not Unix. Es wird mit dem Ziel entwickelt, eine vollständig freie Alternative für Unix zu bieten, und steht unter der GNU General Public License (GPL).
Zahlreiche Freiwillige in aller Welt arbeiteten von 1984 bis 1991 an dem Projekt, das kurz davor stand, betriebsfähig zu sein, als es durch Linus Torvalds Linux faktisch überholt wurde. Torvalds stellte Linux unter die GNU Public Licence, Linux wurde daraufhin von der GNU-Gemeinde adoptiert und weiterentwickelt: 1992 führten die Programmierer das GNU-Betriebssystem mit Linux zusammen. Erst dadurch entstand das heute vielen nur als “Linux” bekannte, konkurrenzfähige Betriebssystem.
Heute ist das GNU-Projekt in eine ganze Reihe von Software-Entwicklungen involviert.


GPRS

General Packet Radio System – (deutsch: „Allgemeiner paketorientierter Funkdienst“), bezeichnet den Mobilfunkstandard mit dem Daten Paketweise übetragen werden. Im Gegensatz zu herkömmlichen Telefonverbindungen werden alle Übertragenen Informationen in Pakete zerteilt, versendet und nach dem Empfang wieder zusammengesetzt.


Grid

Netz, Gitter – eine Art Rechner-Netzwerk. In einem Grid oder Cluster, werden die Rechenleistungen mehrerer Computer zusammengefasst um rechenintensiven Aufgaben etwa in der Klimaforschung möglich zu machen. Anders als bei herkömmlichen Netzwerken oder Supercomputern wird die ungenutzte Rechenzeit von allen Computern zur Lösung von gemeinsamen Aufgaben verwendet. Ein Beispiel ist das NorduGrid unter dem derzeiz bis zu 35000 CPU’s zu erreichen sind.


HDMI

Ist die Abkürzung für High Definition Multimedia Interface ist eine digitale Schnittstelle zur Übertragung von kopiergeschützten, hochauflösenden, digitalen Video- und Audio-Daten mit hoher Bandbreite. HDMI verbindet Abspielgeräte, wie Tuner, Player, mit Wiedergabegeräten, wie Flachbildschirme, Lautsprecher und Projektoren. (Quelle: elektronik-kompendium.de)


HDX™

Steht für High Definition User Experience und ist eine Technologie der Softwareherstellert Citrix. Sie liefert “high definition” Desktop Virtualization zum Endbenutzer zur Nutzung von Anwendungen, Geräten und Netzwerk.


Hypervisor

Ein Hypervisor (vom Griechischen und Lateinischen über Englisch für Aufseher oder Überwacher) ist der allgemeine Begriff für eine Virtualisierungsplatform.


Hoax

(engl. für Jux, Scherz, Schabernack; auch Schwindel) Bezeichnet eine Falschmeldung, welche häfig auf elektronischem Wege (Social Media, Email, SMS etc.) Verbreitung findet. Solche Meldungen können betrügerische Absichten (engl. scam) haben oder bsw. zur Teilnahme an einem Schneeballsystem ermutigen.


Hotspot

Bezeichnet ein Räumliches Gebiet, wo Internetanbieter einen drahtlosen Internet-Zugang bereitstellen. Hotspots gibt es in vielen Städten Deutschlands oder auch auf Flughäfen, in Restaurants, Hotels und Universitäten. Die hierfür einsetzte Technik ist der Wi-Fi Standard der häufig auch als WLAN (Wireless Local Area Network) bezeichnet wird.


IKT

(zu engl. ICT) ist die Abkürzung für Informations- und Kommunikationstechnologie sie wird auch häufig IuK-Technik bezeichnet.


iCal

Ist eine mit OS X Apple® zu Verfügung gestelltes Programm zur Verwaltung von Terminen. iCal unterstützt zudem die Anbindung an einen WebDAV Server welcher die Online-Sychronisation mit Verschiedenen Endgeräten ermöglicht.


iOS

iOS (bis Juni 2010 iPhone OS) ist das Standard-Betriebssystem der Apple®-Produkte iPhone, iPod touch, iPad und der zweiten Generation des Apple® TV. iOS basiert auf Mac OS X und bietet eine Anbindung zum iTunes Store und zum App Store. (Quelle: de.wikipedia.org)


IPSec


Java

Ist eine vom US-Computerhersteller Sun Microsystems entwickelte Programmiersprache. Java ist eine vergleichsweise einfache Sprache, die sich besonders für die Programmierung Internetanwendungen, unabhängig von Betriebssystemen eignet. Auch viele Anwendungen auf Mobile Endgeräte basieren auf Java.


KDE

Bezeichnete ursprünglich einmal “Kool Desktop Enviroment”. Dahinter verbirgt sich KDE ist eine moderne grafische Arbeitsumgebung für Unix-Computer und freie Software. Linux wird derzeit mit der KDE-Version 4.6 ausgeliefert.


K.I.T.T.

Steht für Knight Industries Two Thousand aus der Serie Knight Rider und wurde gefertigt aus einem Pontiac Firebird Trans Am. Optisch am auffallendsten sind das rot leuchtende Scanner-Lauflicht in der Wagenfront und das flugzeugähnliche Cockpit mit zahlreichen Anzeigen und Tasten. K.I.T.T. war eines der ersten Automobile mit On-Board-Videotelefonie.


Konvergenz

Wird in der IKT (Informations- und Kommunikationstechnik) das Zusammenwachsen von zwei oder mehreren Plattformen oder Technologien genannt. Heute wird mit Konvergenz vor allem die Verschmelzung von Computer, Telefon und TV bezeichnet.


Kryptografie

(von altgriechisch κρυπτός kryptós ‚verborgen, geheim‘ und γράφειν gráphein ‚schreiben‘)[1] war ursprünglich die Wissenschaft der Verschlüsselung von Informationen. Heute befasst sie sich allgemein mit dem Thema Informationssicherheit, also der Konzeption, Definition und Konstruktion von Informationssystemen, die widerstandsfähig gegen unbefugtes Lesen und Verändern sind. (Quelle: de.wikipedia.org)


LAN

Ist die Abkürzung für Local Area Network und bezeichnet vernetzte Computer auf lokal begrenztem Gebiet, welche über Kabelverbindung oder per Wi-Fi miteinander verbunden sind.


Linux

Ist ein offenes Betriebssystem des finnischen Entwicklers Linus Torvalds an welchem tausende Entwickler rund um den Globus arbeiten seit 1991 arbeiten und die Entwicklungsergebnisse nebst Quellcode Lizenzfrei zur Verfügung stellen.


NAS

Ist die Abkürzung für Network Attached Storage (zu Deutsch: netzgebundener Speicher) und bezeichnet einfach zu verwaltende Dateiserver. Allgemein wird ein NAS eingesetzt, um ohne hohen Aufwand unabhängige Speicherkapazität in einem Rechnernetz bereitzustellen. Ein NAS eignet sich daher besonders für kleine oder Heimnetzwerke zur gemeinsamen Verwendung von Audio und Video oder als Back-Up-Speicher für ganze Netzwerke.


Mozilla

Die Open-Source-Entwicklergemeinde, die sich über die “Mozilla Public License” und die von Mozilla.org verfolgten Projekte definiert, wurde 1998 durch die Veröffentlichung des Netscape-Quellcodes initiiert. Seitdem entwickelten Open-Source-Programmierer den Web-Browser zu einem der besten auf dem Markt weiter – allerdings gilt Mozilla auch als “dicker Klops”. Künftig will das Mozilla-Projekt darum schlankere, spezialisiertere Software entwickeln. Ein erstes Beispiel dafür ist der schnelle Minibrowser Firefox, den das Mozilla-Projekt getrennt vom E-Mail-Programm Thunderbird ausliefert.


MP3

Ein vom Fraunhofer Institut entwickeltes Komprimierungsverfahren für Audio-Dateien. Dabei werden überflüssige Signale nicht berücksichtigt und mehrfach vorkommende Sequenzen nur einmal gespeichert. MP3-Musikstücke lassen sich nahezu ohne hörbaren Qualitätsverlust in sehr kleinen digitalen Paketen speichern und über das Internet austauschen, was der Musikindustrie große Probleme bereitet. MP3 steht für Moving Picture Experts Group audio layer 3.


MHP

Multimedia Home Platform. Technischer Standard für die digitale TV- und Multimedia-Übertragung. MHP ermöglicht die Nutzung zusätzlicher multimedialer Informationen und Einkaufsmöglichkeiten sowie E-Mail vom Sofa aus.


Open Source

Dieser Zertifizierungsstandard bedeutet, dass der so genannte Quellcode eines Computerprogramms frei und kostenlos verfügbar ist. Dadurch kann eine große Gemeinde von Programmierern gemeinsam an einer Software arbeiten, sie verbessern und zusätzliche Software-Werkzeuge entwickeln. Das Betriebssystem Linux ist eine Open-Source-Software. Microsoft verbietet dagegen den öffentlichen Zugriff auf den Quellcode seiner Software, um die Eigentumsrechte zu wahren.


OS X™

Mac OS X (offizielle Sprechweise: Mac OS Zehn, vom altrömischen X für 10, ab Version 10.8 nur noch OS X) ist ein vom Unternehmen Apple® entwickeltes Betriebssystem. Mac OS X ist die aktuelle Version aus der Produktlinie der Mac-OS-Betriebssysteme für die hauseigenen Macintosh-Computer. (Quelle: de.wikipedia.org)


Peer-to-peer (P2P)

Übersetzt etwa: von Gleich zu Gleich. Einfaches Netzwerk, das ohne zentralen Server auskommt. In ihm sind mehrere gleichberechtigte Rechner verbunden, die untereinander Daten austauschen oder gemeinsam an einer Aufgabe arbeiten können. Populär wurde diese Technik vor allem durch Musik-Tauschbörsen im Internet wie Gnutella oder Kazaa.


PGP

Steht für “Pretty Good Privacy” und ist ein Verschlüsselungsprogramm, das auf dem so genannten Public-Key-Verfahren basiert: Dabei wird ein öffentlicher Schlüssel, mit dem man die Daten für den Empfänger verschlüsseln kann, mit einem geheimen Schlüssel verbunden, den nur der Empfänger besitzt und der durch ein Kennwort geschützt ist. Dieses “asymetrische” Verfahren gilt zurzeit als eine der besten Verschlüsselungsstandards überhaupt.


Port

Ein Port ist der Teil einer Netzwerk-Adresse, der die Zuordnung von TCP- und UDP-Verbindungen und -Datenpaketen zu Server- und Client-Programmen durch Betriebssysteme bewirkt. Zu jeder Verbindung dieser beiden Protokolle gehören zwei Ports: Je einer auf Seiten des Clients und des Servers. (Quelle: de.wikipedia.org)


Proxy

ein “Proxy” ist ein “Stellvertreter”, der zwischen einem Server und einem Client vermittelt. Internet-Nutzer kennen Proxys als zwischengeschaltete Server, die vor allem zur Lastverteilung genutzt werden und so subjektiv höhere Verbindungsgeschwindigkeiten ermöglichen: Als “Zwischenspeicher” halten sie z.B. häufig angefragte Webseiten vor, die dann nicht jedes Mal neu angefordert werden müssen. Proxys werden auch für den Versuch genutzt, sich im Internet zu anonymisieren: Als “anfordernde Adresse” erscheint dann der Proxy-Server, nicht der Nutzer.


RAID

RAID ist ein Akronym für engl. „Redundant Array of Independent Disks“, also „Redundante Anordnung unabhängiger Festplatten“ . Ein RAID-System dient zur Organisation mehrerer physischer Festplatten eines Computers zu einem logischen Laufwerk, das eine höhere Datenverfügbarkeit bei Ausfall einzelner Festplatten und/oder einen größeren Datendurchsatz erlaubt als ein einzelnes physisches Laufwerk. (Quelle: de.wikipedia.org)


RFID

Radio Frequency Identification – ein winziger Funkchip, welcher zum Beispiel direkt an einem Supermarkt-Produkt angebracht ist. Die neue Technik könnte den Barcode im Einzelhandel ablösen. Die kleinen Chips übermitteln per Funk Informationen an bis zu sechs Meter entfernte Sensoren. Er eignet sich auch zum Aktivieren von Videoüberwachungskameras und ermöglicht wie ein Peilsender die Verfolgung der Kunden, die mit dem Produkt in Berührung kommen. Entsprechend kritisch bewerten Datenschützer die neue Technologie.


RSS-Feed

(engl. Really Simple Syndication und feed für Deutsch Einspeisung“, „Zufuhr“) Wird genutzt um im sog. Feed-Reader kostenlos Abonnements auf die Aktualisierung von Websites einzurichten. Mit Hilfe von Feeds lassen sich dadurch zentral Neuigkeiten zahlreicher Websites erfassen und standadisiert aufbereiten. Es gibt sowohl eine Reihe von Computer-Software als RSS-Reader als auch online Sammeldienste wie “Google Reader” oder reader.feedshow.com


Router

Ein Gerät, das Datenpakete über verschiedene Netzwerke weiterleitet. Der Router dient dabei als Verknüpfungsgerät zum Beispiel zwischen zwei lokalen Netzwerken (LAN) und legt automatisch den optimalen Weg zum versenden um empfangen der Datenpakete fest.


SAN

Steht für Storage Area Network und ist eine Netzwerk welches speziell der Bereitstellung von Speicherplatz auf Dateiblockebene konzipiert ist. SAN’s werden dabei verwendet um Anordnungen von Festplatten, Band-Laufwerke etc. direkt für einzelne Hosts bereitzustellen. Für das Betriebssystem des Hosts erscheint ein per SAN angeschlossenes Laufwerk wie eine lokales Laufwerk.


Server

Computer oder Programm mit zentralen Aufgaben in einem Netzwerk. Ein E-Mail-Server sorgt beispielsweise für die Versendung und den Empfang von elektronischer Post.


Soft-Client

Bezeichnet gemeinhin eine Software zur Nutzung von VoIP Diensten. Der Soft-Client ersetzt dabei vollständig des Telefon und nutzt die Komponenten des Computers (Mikrofon und Lautsprecher) für die Kommunikation.


SSL-VPN


Switch

Umgangssprachlich für Network Switch ist ein Computer-Netzwerkgerät welches Netzwerkbereiche oder einzelne Komponenten miteinander verbindet. Haupsächlich unterschieden werden kann zwischen managed und un-managend Switches, wobei erstere die Zuordnung einzelner Ports zu “eingenen” Netzwerken so. VLAN’s erlauben.


TCP/IP

Transmission Control Protocol/Internet-Protocol – technisches Übertragungsprotokoll des Internet.


Thunderbold™

Ist eine Schnittstelen-Technik zur Anbindung von Perepherie-Geräten an Computer welches in einem Joint-Venture von Intel® und Apple® entwickelt wurde. Folgende Leistungsmerkmale kann Thunderbold auf sich vereinen: Gleichzeitige Datenübertragung in beide Richtungen bei Datenraten von 10 Gbit/s über ein einziges Kabel, Dual-Protokoll-Unterstützung (PCI-Express* und DisplayPort*), Kompatibilität mit bereits vorhandenen DisplayPort*-Geräten, Reihenschaltung von Geräten, Wahlmöglichkeiten zwischen elektrischen oder optischen Kabeln, Geringe Latenz mit sehr genauer Zeitsynchronisierung für Audio- und Videoanwendungen, Power-Over-Kabel für Bus-versorgte Geräte. (Quelle: www.intel.com)


Trojaner

Ist ein als nutzbringende Software getarntes Computerprogramm, welches jedoch im Hintergrund unerkannt andere Funktionen ausführt und beispielweise Ports eines Computers öffnet um diesen fernzusteuern oder zu überwachen.


Trusted Computing

“Vertrauenswürdige Datenverarbeitung”. Initiative, die den Umgang mit Computern und sensiblen Daten sicherer machen soll. Führende Unternehmen aus der Hard- und Softwareindustrie wie Microsoft, AMD, Intel, Hewlett-Packard, Sun Microsystems und Sony haben sich dafür in der Trusted Computing Group zusammen geschlossen, um gemeinsam entsprechende Verfahren und Standards zu entwickeln. Datenschützer und Verbraucherorganisationen befürchten, dass Anwender in der Nutzung ihrer Computer eingeschränkt werden könnten und die Hoheit über ihre eigenen Daten und PCs verlieren.


UMTS

Universal Mobile Telecommunications System – paketorientierter Übertragungsstandard. Über UMTS lassen sich Sprache, Bild und Textdaten mit einer Geschwindigkeit bis zu zwei Megabit pro Sekunde etwa auf ein Handy übermittelt. UMTS ist bis zu 30 Mal schneller als ISDN und bis zu 200 Mal schneller als WAP-Handys.


Virtualisierung

Virtualisierung bezeichnet in der Informatik Methoden, die es erlauben, Ressourcen eines Computers (insbesondere im Server-Bereich) zusammenzufassen oder aufzuteilen. (Quelle: de.wikipedia.org)


Virtual Desktop

Im Gegensatz zur Desktop-Virtualisierung haldelt es sich bei Virtual-Desktops um mehrere “Schreibtische” denen unterschieliche Anwendungen zugedornet werden können. So lassen sich Anwendungen änhlicher Arbeitsbereiche (z.B. Grafikbearbeitung) einem einzelnen Desktop zuweisen, während man die Text-Verarbeitng und Tabellen-Kalkulation einem auf einem weiteren Desktop startet.


Virus

Kleines Programm oder Programm-Code, der ohne Wissen des Nutzers auf dessen Computer gelangt und ihn gegen seinen Willen beeinflusst. Die meisten Viren werden über das Internet oder über E-Mail-Programme wie Microsoft Outlook übertragen und nutzen das jeweilige Adressbuch für die massenhafte Verbreitung.


VLAN

Ist die abkürzung für Virtual Local Area Network und mein ein logisches Teilnetzwerk innerhalb eines physichen Computer-Netzwerks. Mit Hilfe von VLAN’s lassen sich bsw. Wi-Fi-Gastzugänge für Besucher einrichten ohne dass diese Zugriff auf das eigene Netzwerk erhalten.


VMWare

VMware, Inc., ist ein US-amerikanisches Unternehmen, das Software im Bereich der Virtualisierung entwickelt. Das Unternehmen wurde 1998 mit dem Ziel gegründet, eine Technik zu entwickeln, virtuelle Maschinen auf Standard-Computern zur Anwendung zu bringen. Das bekannteste Produkt ist VMware Workstation. (Quelle: de.wikipedia.org)


VoIP

Voice-over-InternetProtocol, bezeichnet eine Technik zur Nutzung des InternetProtokolls für zwecke ter Telefonie. Nutzen lässt sich diese Technik mit verschiedenen Entgeräten, aber auch mit sog. Soft-Clients direkt am Computer.


VPN

Virtual Private Network (deutsch „virtuelles privates Netzwerk“) bietet Computer-Anwendern die Möglichkeit des Zugriffs auf Firmen- oder Privat-Netzwerke mit Hilfe einer “Tunnel-Verbindung” durch das Internet. Der größte Vorteil hierbei ist der verschlüsselte Datenaustausch. Außerdem finden VPN’s Einsatz für die Standortvernetzung die auch als als Site-to-Site Verbindung bezeichnet wird.


WAN

Wide Area Network (zu Deutsch Weitverkehrsnetz) bezeichnet ein Computer-Netzwerk, welches sich über einen sehr großen geographischen Bereich erstreckt. WAN’s können dabei öffentlich sein wie das Internet oder nur von einzelnen Organisationen errichtet und genutzt werden.


WebDAV

Ist das Akronym für Web-based Distributed Authoring and Versioning und bezeichnet einen offenen Standard zur Bereitstellung von Dateien im Internet. Dabei können Benutzer auf ihre Daten wie auf eine Online-Festplatte zugreifen. WebDAV wird von einigen Anwendungen wie Apple’s iCal als Standard für die Online-Speicherung genutzt.


XenServer

Ist ein Hypervisor des Herstellers Citrix für die Hardwarevirtualisierung.


XML

Abkürzung für Extensible Markup Language, eine Auszeichnungs-Sprache die u.a. für Websites eingesetzt wird. XML ist deutlich flexibler als das HTML und bietet Entwicklern mehr Funktionen.


Z3

Auch Zuse Z3, gilt als die erste programmgesteuerter Rechenmaschine und Vorläufer moderner Computer. Der Z3 wurde 1941 von Konrad Zuse in zusammenarbeit mit Helmut Schreyer gebaut. Auftrager war die deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt in Berlin. Die Z3 wurde in elektromagnetischer Relaistechnik mit 600 Relais für das Rechenwerk und 1400 Relais für das Speicherwerk ausgeführt.

 

KUNDENSTIMMEN


“aepfel&birnen und das KŒNIGSHAUS verbindet seit langem, sowohl eine professionelle, als auch eine freundschaftliche Beziehung. Wir sagen Danke und weiter so.”


KŒNIGSHAUS – Mönchengladbach

Philipp Königs, Inhaber

“Es ist eine Freude mit A+B zusammen zu arbeiten! Wir bauen auf eine langfristige Partnerschaft für alle Belange der IT.”


STEELEO | Love Toys

Klaus Schultz, Geschäftsführer

“In unserer zunehmend digitalen Welt mit vielen sensiblen Daten schätzen wir die Diskretion, die große Zuverlässigkeit und Professionalität der Firma aepfel + birnen sehr und danken dem Geschäftsführer Benjamin Espagné für die inzwischen langjährige Betreuung.”


Atelier Prof. Heinz Mack

Ute Mack und Prof. Heinz Mack

HERSTELLER DEREN PRODUKTE WIR ANBIETEN